Poker

Poker ist wahrscheinlich das bekannteste und beliebtste Kartenspiel auf der ganzen Welt. Schon seit dem 16. Jahrhundert begeistert es die Menschen weltweit. Im laufe der Jahre hat sich Poker um ein Vielfaches verändert und aus dem einst, einfachen Kartenspiel, ist so zu sagen eine Sportart entstanden. Es genügt einfach nicht, nur Glück zu haben, um erfolgreich zu sein. Man muss sehr klug taktisch agieren können und sollte so viele Informationen wie nur möglich, von den Gegnern auf dem Tisch aufnehmen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den Details – sagen die Profis. In diesem Artikel versuchen wir dieses populäre „Glücksspiel“ Ihnen etwas näher zu bringen.

Die Spielarten und die Regeln beim Poker

Es gibt viele verschiedene Arten von Poker, aber die Arten die am häufigsten in den Casinos und auf den Tournieren welteit gespielt werden, sind Texas Hold’em und Omaha Hold’em Poker. Beide Varianten sind prinzipiell sehr ähnlich. Bei beiden werden fünf Community Cards gezogen, welche auf die Mitte des Tisches gelegt werden. Die Spieler müssen aus diesen Karten und aus den Karten die sie in der Hand halten, natürlich das bestmögliche Blatt bilden. Der Unterschied ist in der Anzahl der Karten, die der Spiel erhält. Bei Texas Hold‘em erhält jeder Spieler auf dem Tisch zwei Karten, während bei Omaha Hold’em fünf Karten pro Spieler verteilt werden. Die Anzahl der Spieler kann natürlich auch unterschiedlich sein. Am häufigsten sitzen sechs bis zehn Spieler pro Tisch, aber in manchen Casinos findet man auch bis zu vierzehn Spieler auf einem Tisch. Neben den Spielern befindet sich auf jeden Tisch auch ein Dealer, welcher sowohl für das Kartenausgeben als auch für den ordnungsgemäßen Spielablauf verantwortlich ist.

Der Spielablauf

Bevor die Karten überhapt verteilt werden, müssen die Spieler die sogenannten Blinds auf den Tisch legen. Sinn dieser Blinds ist es die Spannung am laufen zu halten, da die Spieler sonst nur auf ein gutes Blatt warten könnten und garnicht spielen müssten. Es gibt zwei Arten von Blinds, einen kleineren und einen größeren Mindesteinsatz, den „Small Blind“ und den „Big Blind“. Der Spieler der sich links von den Dealer befindet, muss den Small Blind setzten, während der nächste Spieler für den Big Blind verantwortlich ist. Diese Einsätze sind natürlich nicht nur auf diese beiden Spieler fixiert, sondern werden im Uhrzeigersinn durchgetauscht. Nachdem die Blinds gesetzt wurden, werden die Karten verteilt und die Runde fängt an. Jeder Spieler hat jetzt drei Optionen; er kann aus der Runde aussteigen (Folden), den Blind bezahlen, oder auch den Einsatz erhöhen. Da kommt natürlich die richtige Strategie ins Spiel. Die Runde wird im sogenannten „Showdown“ entschieden, wo sich nur zwei Spieler gegenüber befinden.

Zusammenfassung

Das Pokern hat sich zu einem regelrechten Trend entwickelt. Die Namen von Phil Ivey oder Daniel Negreanu sind weltbekannt geworden und das sicherlich nicht zu Unrecht. Poker ist nicht nur ein reines Glücksspiel, da die Fähigkeiten der Spieler und die richtige Strategie sehr gefragt sind. Übung macht den Meister – sagt das alte Sprichwort und hierbei entspricht es vollkommen der Wahrheit. Wenn man erfolgreich sein will, muss man einfach sehr viel üben und sich bemühen, aus jeder Runde etwas Neues zu lernen.